Informationen der Gelben Liste ®

Mutagrip® Grippeimpfstoff, Susp. zur i.m. od. tief s.c. Inj.


Kombipräparat Influenza, gereinigtes Antigen
Pasteur Mérieux MSD
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Zusammensetzung:
0,5ml enth.: Antigene v. Grippeviren deren Stammzusammensetzung jeweils nach den Empfehlungen d. WHO (f. d. nördl. Hemisphäre) u. d. Europ. Gemeinschaft d. neuesten epidemiolog. Erfordernissen angepaßt wird. Einzelheiten s. Gebrauchsinfo.
Hilfsst.: Thiomersal, Natriumsalze, Kaliumsalze, Formaldehyd, Sucrose, Octoxynol-9, Neomycin in Spuren.
Anwendung:
Die Impfung dient d. Vorbeugung d. echten Virusgrippe (Influenza) u. ist besond. f. Erw. u. Kdr., ab d. vollendeten 5. Lebensmonat m. erhöhtem Risiko f. Komplikationen b. folg. Erkrank. zu empfehlen: chron. Erkrank. d. Atemwege u. -organe, chron. Herzkrankh., chron. Nierenerkrank., Diabetes mellitus u. and. chron. Stoffwechselerkrank., Sichelzellanämie u. and. Formen d. Hämoglobinopathie, angeb. u. erworb. od. therapiebedingte Immunschwäche. Desweiteren wird d. Impfung f. alle Personen ab d. 60. Lebensjahr empfohlen.
Gegenanzeigen:
Akute, behandlungsbed. od. fieberhafte Erkrank., Erholungsphase n. einer Krankheit, Überempfindlichk. gg. Hühnereiproteine.
Nebenwirkungen:
Lokale Unverträglichkeiten (Rötung, Schwellung, Schmerzen, kleinflächige Hautblutungen u. Verhärtungen) können auftreten. Allgem. Unverträglichkeiten (leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit), Schwitzen, Muskel- u. Gelenkschmerzen, Schwellung d. Lymphknoten treten gelegentl. auf, sind aber nicht ernster Natur. In seltenen Fällen können bei sensibilisierten Impflingen allerg. Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock auftreten. In Einzelfällen sind nach Grippeimpfungen Stör. des zentralen od. peripheren Nervensystems wie Sensibilitätsstör., Lähmungen, Nervenschmerzen sowie entzündl. Veränderungen von Blutgefäßen, des Gehirns od. der Nerven (z.B. Guillain-Barré‚-Syndrom) u. vorübergehende Thrombozytopenien, die zu Blutungen u. Blutergüßen führen können, beschrieben worden.
Wechselwirkungen:
Eine bestehende Schwächung des Immunsystems oder eine immunsuppressive Behandl. kann das Impfergebnis beeinträchtigen. Zeitabstände zu anderen Impfungen sind nicht erforderlich. Nach d. Impfung wurden falsch positive Ergebnisse d. serolog. Tests beobachtet, d. nach d. ELISA Methode durchgeführt wurden, um Antikörper gg. HIV 1, Hepatitis C u. besond. gg. HTLV 1 nachzuweisen. Das Western Blot Verfahren widerlegt diese Ergebisse. Die vorübergeh. falsch positiven Reaktionen könnten auf eine IgM-Antwort auf d. Impfstoff zurückzuführen sein.
Dosierung:
-Grippeimpfstoff, Susp. zur i.m. od. tief s.c. Inj.: Erw. u. Kdr. ab dem 36. Lebensmonat erhalten 1x0,5ml. Kdr. ab dem vollendeten 5. Lebensmonat u. bis zum vollendeten 35. Monat erhalten 1x0,25ml. Kdr., d. bisher nicht an Grippe erkrankten od. d. noch nie gg. Grippe geimpft wurden, sollten frühestens 4 Wo. nach d. ersten Impfung eine zweite Dos. erhalten. Die Impfung sollte jeweils im Herbst durchgeführt werden. Die Inj. erfolgt i.m., ggf. tief s.c. Der Impfstoff darf nicht intravasal verabreicht werden. Eine versehentl. Gabe in ein Blutgefäß kann Unverträglichkeits-Reakt. bis hin zum Schock hervorrufen. Sofortmaßnahmen in Abhängigkeit v. Schweregrad d. Symptome: Adrenalin, Kortikosteroide, Volumenauffüllung, Sauerstoff.


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Erstellt am 13.10.2014 - ©2002 DRTM/MTTS