Informationen der Gelben Liste ®

Gen H-B-Vax®

Gen H-B-Vax® D
Gen H-B-Vax® K pro infantibus

Hepatitis-B-Oberflächenantigen Hepatitis-B-Antigen, gentechnisch hergestellt
Pasteur Mérieux MSD
Chiron Behring

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Zusammensetzung:
-Gen H-B-Vax®: 1ml enth.: 0,01mg Hepatitis-B-Oberflächenantigen (HBsAg), gentechnologisch in Hefezellen hergestellt. Hilfsst.: Thiomersal, Aluminiumhydroxid, Natriumchlorid, Natriumborat, Wasser.
-Gen H-B-Vax® K pro infantibus: 0,5ml enth.: 0,005mg Hepatitis-B-Oberflächenantigen (HBsAg), gentechnologisch in Hefezellen hergestellt. Hilfsst.: Thiomersal, Aluminiumhydroxid, Natriumchlorid, Natriumborat, Wasser.
-Gen H-B-Vax® D: 1ml enth.: 0,04mg Hepatitis-B-Oberflächenantigen (HBsAg), gentechnologisch in Hefezellen hergestellt. Hilfsst.: Thiomersal, Aluminiumhydroxid, Natriumchlorid, Natriumborat, Wasser.
Anwendung:
Aktive Immunisierung geg. Hepatitis-B-Virus (einschl. aller bek. Subtypen.
- Gen H-B-Vax®: ab dem vollendeten 15. Lebensj.
- Gen H-B-Vax® K pro infantibus: von Geburt bis zum vollendeten 15. Lebensj.
- Gen H-B-Vax® D: Erw. Prädialyse- u. Dialysepat.
Gegenanzeigen:
Schw. Erkrank. m. Fieber. Selten: Anstieg der Leberenzyme, Müdigk., Fieber, Unwohlsein, Grippe-ähnliche Symptome, Bronchospasmus, Serumkrankheit, Thrombozytopenie, Benommenh., Kopfschmerzen, Parästhesien, Übelk., Erbrechen, Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden, Arthralgien, Arthritiden, Myalgien, Ausschlag, Pruritus, Urtikaria, Alopezie, anaphylakt. Reakt., Blutdruckabfall, Synkopen, Lähmungserschein. (z.B. Facialisparese), periphere Neuropathien, Neuritiden (einschl. Guillain-Barré-Syndrom), Myelitis (einschl. transverser Myelitis), Encephalitis, Optikusneuritis, demyelinisierende Erkrank. wie z.B. multiple Sklerose, Krampfanfälle, Angioödem, Erythema multiforme, Lymphadenopathie.
Nebenwirkungen:
Lokale Reakt., Allgemeinreakt. wie Abgeschlagenheit, Fieber, gastrointest. Stör., Atemwegsbeschw., unspezif. Hautreakt. Selt. neurolog. Stör. im zeitl. Zusammenhang m.d. Impfung (s. Firmenunterlagen).
Wechselwirkungen:
Bei Immundefizienz od. während einer immunsuppressiven Therapie kann der Impferfolg eingeschränkt sein od. ausbleiben. Passiv übertragene Antikörper (Hepatitis-B-Immunglobulin, maternale Antikörper) interferieren nicht mit der aktiven Immunantwort auf den Impfstoff. Ein Zeitabstand zu and. Impfungen ist nicht erforderl.
Hinweise:
Bei +2°C-+8°C aufbewahren, Aufbewahrung über od. unter der empfohlenen Temperatur reduziert die Wirksamk. des Impfstoffes. Der Impfstoff darf nicht eingefroren werden, weil Einfrieren die Wirksamk. aufhebt.
Dosierung:
-Gen H-B-Vax®: I.m. Inj. in die M. deltoideus-Region, bei med. Ind. auch s.c. mögl. Je 1 Dosis im Abstand von 4 Wo., eine 3. Dosis 6 Mon. nach der 1. Inj., bei hohem Expositionsrisiko auch 0,1,2 Mon. Erforderl. ED: Erw. u. Kdr. ab dem vollendeten 15. Lebensj. 1ml.
-Gen H-B-Vax® K pro infantibus: i.m. Inj. in den anterolateralen Oberschenkel, bei med. Ind. auch s.c. mögl. Je 1 Dosis im Abstand von 4 Wo., eine 3. Dosis 6 Mon. nach der 1. Inj. Erforderl. ED: Kdr. von Geburt bis zum vollendeten 15. Lebensj. 0,5ml. Neugeborene von HBsAg-positiven Müttern 0,5ml + 1,0ml Hepatitis-B-Immunglobulin (kontralateral verabreicht m. der ersten Dosis), anschl. weiter mit 0,5ml Gen H-B-Vax® K pro infantibus.
-Gen H-B-Vax® D: i.m. Inj. in die M. deltoideus-Region, bei med. Ind. auch s.c. mögl. Je 1 Dosis im Abstand von 4 Wo., eine 3. Dosis 6 Mon. nach der 1. Inj. Erforderl. ED: Erw. Dialyse-Pat. 1ml. Auffrischimpfungen werden empfohlen, wenn der Antikörpertiter unter 10 IE/l abgefallen ist.


Erstellt am 13.10.2014 - ©2002 DRTM/MTTS